Bei der Weltbischofssynode, die im Oktober 2008 beendet wurde, war der Umgang mit der Bibel ein wichtiges Thema. Benedikt XVI. hat danach das Arbeitspapier DAS WORT GOTTES IM LEBEN UND IN DER SENDUNG DER KIRCHE herausgegeben.
Daraus ein Zitat: Der Heilige Vater erinnert in besonderer Weise die Jugendlichen daran, «dass es immer wichtig ist, die Bibel in sehr persönlicher Weise zu lesen, in einem persönlichen Gespräch mit Gott; gleichzeitig ist es wichtig, sie in Gemeinschaft mit den Menschen zu lesen, mit denen man unterwegs ist».Er lädt sie dazu ein, sich «mit der Bibel vertraut zu machen, sie immer bei der Hand zu haben, damit sie euch gleichsam zum Kompass werde, der den Weg weist, dem man folgen muss».
>>> Mehr zur Bibel unter Glaube – Gebet – Lobpreis
Die aktuellen Termine des Bibelkreises Heilig Kreuz sind:
Es gibt zur Zeit keine Termine.
jeweils von 19.30 Uhr bis 21 Uhr im Pfarrhaus Heilig Kreuz, Hochstraße 34, 78048 Villingen-Schwenningen. Anfragen unter (07721) 53971, H. Ernst
Die Briefe an die Korinther – Thema am 17. Februar 2009 “Werdet törricht, um weise zu werden”
Schriftstellen der Abende bis 22.07.2008:
27. Mai 2008:Johannes 1,1-18; Ergänzung zu 1,13: 1. Johannesbrief 5, 1-5
Zum 1. Johannesbrief: Text aus der Jerusalemer Bibel, herausgegeben von Arenhoevel, Deissler und Vögtle
Jeder der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott gezeugt. Und jeder, der den Erzeuger liebt, liebt auch den von ihm Erzeugten. Kommentar zu “aus Gott gezeugt”: Wer wahrhaft glaubt, ist aus Gott gezeugt, er liebt also Gott als seinen Vater und dehnt seine Liebe auf alle anderen Kinder Gottes aus.
10. Juni 2008: Johannes 3,1-18; Ergänzung Apostelgeschichte 4,12
Kernaussagen:
- Wer nicht aus Wasser und Geist geboren ist, kann nicht in das Reich Gottes eingehen
- Gott hat seinen Sohn dahin gegeben, damit jeder, der an ihn glaubt, durch ihn ewiges Leben habe
- Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet, wer nicht glaubt, ist schon gerichtet
Die Apostelgeschichte unterstreicht die Stellung Jesu in 4,12: “Denn kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen.”
Eine aktuelle Anknüpfung hierzu: Rom gibt für den interreligiösen Dialog ein neues Papier heraus: “Dialog in Wahrheit und Liebe – pastorale Orientierungen”. Hierin wird betont, dass es der Christen Pflicht sei, Christus als den Weg, die Wahrheit und das Leben zu verkünden. Diese Wahrheit dürfe nicht unter den Scheffel gestellt werden.
