Bibelkreis

Die Bibel stärker für das geistliche Leben nutzen:

Bei der Weltbischofssynode, die am 26. Oktober 2008 beendet wurde, war der Umgang mit der Bibel ein wichtiges Thema.

Wie schon bei früheren Synoden forderten zahlreiche Bischöfe, dass katholische Laien und vor allem Kleriker die Bibel stärker für ihr geistliches Leben nutzen sollten. Es wurde der Schwund selbst grundlegender Schriftkenntnisse beklagt. Der Präfekt der Bildungskongregation, Kardinal Zenon Grocholewski, sprach vor dem Hintergrund einer europaweiten Studie bitter von einer “unglaublichen Ignoranz” in Sachen Bibel.

Nach Bischof Kurt Koch befindet sich das Bibelwissen der Kirchenmitglieder auf dem Stande “getaufter Taufanwärter” oder besser gesagt, auf dem Wissenstand des Religionsunterrichtes in der Schule (bzw., was davon noch übriggeblieben ist). >>> Mehr zur Bibel unter Glaube – Gebet – Lobpreis

Die aktuellen Termine in 2010 des Bibelkreises Heilig Kreuz sind:

08. Juni, 22. Juni, 6. Juli 2010

jeweils von 19.30 Uhr bis 21 Uhr im Pfarrhaus Heilig Kreuz, Hochstraße 34, 78048 Villingen-Schwenningen. Anfragen unter (07721) 9166 509, H. Ernst

Die Briefe an die Korinther – Thema am 17. Februar 2009 “Werdet törricht, um weise zu werden”

Schriftstellen der Abende bis 22.07.2008:

27. Mai 2008: Johannes 1,1-18; Ergänzung zu 1,13: 1. Johannesbrief 5, 1-5

Zum 1. Johannesbrief: Text aus der Jerusalemer Bibel, herausgegeben von Arenhoevel, Deissler und Vögtle

Jeder der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott gezeugt. Und jeder, der den Erzeuger liebt, liebt auch den von ihm Erzeugten. Kommentar zu “aus Gott gezeugt”: Wer wahrhaft glaubt, ist aus Gott gezeugt, er liebt also Gott als seinen Vater und dehnt seine Liebe auf alle anderen Kinder Gottes aus.

10. Juni 2008: Johannes 3,1-18; Ergänzung Apostelgeschichte 4,12

Kernaussagen:

  • Wer nicht aus Wasser und Geist geboren ist, kann nicht in das Reich Gottes eingehen
  • Gott hat seinen Sohn dahin gegeben, damit jeder, der an ihn glaubt, durch ihn ewiges Leben habe
  • Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet, wer nicht glaubt, ist schon gerichtet

Die Apostelgeschichte unterstreicht die Stellung Jesu in 4,12: “Denn kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen.”

Eine aktuelle Anknüpfung hierzu: Rom gibt für den interreligiösen Dialog ein neues Papier heraus: “Dialog in Wahrheit und Liebe – pastorale Orientierungen”. Hierin wird betont, dass es der Christen Pflicht sei, Christus als den Weg, die Wahrheit und das Leben zu verkünden. Diese Wahrheit dürfe nicht unter den Scheffel gestellt werden.

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