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	<title>Freude am Glauben &#187; Sakramente</title>
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	<description>Eine Initiative in der Katholischen Kirche, Villingen (Schwarzwald)</description>
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		<title>Mit Jesus wird es gelingen</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 17:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Sakramente]]></category>
		<category><![CDATA[Buße]]></category>
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		<category><![CDATA[geistlicher Kampf]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Versuchung zur Sünde ist jeder ausgesetzt. Man spricht auch wieder von ‘Sünde’, zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Banken- und dem Mißbrauchskandal; dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” war das Thema “Sünde” ein Leitartikel wert: “Triumph der Sünde – von Wollust, &#8230; <a href="http://www.freude-am-glauben.org/2010/03/20/mit-jesus-wird-es-gelingen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="printfriendly alignright"><a href="http://www.freude-am-glauben.org/2010/03/20/mit-jesus-wird-es-gelingen/?pfstyle=wp" rel="nofollow" ><img src="//cdn.printfriendly.com/pf-button-both.gif" alt="Print Friendly" /></a></div><div>
<p><em>Der Versuchung zur Sünde ist  jeder ausgesetzt.</em> Man spricht auch wieder von ‘Sünde’, zum  Beispiel im Zusammenhang mit dem Banken- und dem Mißbrauchskandal; dem Nachrichtenmagazin  “Der Spiegel” war das Thema “Sünde” ein Leitartikel wert: “Triumph der  Sünde – von Wollust, Habgier und anderen Versuchungen” (Ausgabe Nr. 7  vom 13.02.2010). Der Publizist Matthias Matussek berichtet über die  sieben Hauptsünden, analog dem “Katechismus der katholischen Kirche”, §  1866: <em>Stolz, Habsucht, Neid, Zorn, Unkeuschheit, Unmäßigkeit,  Trägheit oder Überdruß.</em> Als Hauptsünden werden sie deshalb  bezeichnet, weil sie weitere Laster erzeugen.</p>
<p>Matussek verwendet folgende Begriffe: <em>Superbia:</em> Hochmut und  Eitelkeit; <em>Avarita:</em> Habgier und Geiz; <em>Luxuria:</em> Wollust  und Genusssucht; <em>Ira:</em> Zorn und Rachsucht; <em>Gula:</em> Völlerei und Maßlosigkeit; <em>Invidia:</em> Neid und Mißgunst; <em>Acedia:</em> Trägheit des Herzens. – Er bringt für alle Hauptsünden aktuelle  Beispiele. Am Ende seines Beitrags sagt er, was Schuld bedeutet und der  Ausweg nur Reue und Vergebung sein kann:</p>
<p>“Schuld bedeutet die Verletzung einer kosmischen Ur-Ordnung, wie sie  sich in der Genesis-Erzählung vom Garten Eden spiegelt. Im Chaos nach  der Vertreibung sollten religiöse Grundregeln Identität schaffen. Ihr  Bruch, <strong>also die Sündenerfah</strong><strong>rung, erzeugt  Selbstzweifel, Angst, Scham. </strong>Die Psalmen sind voll davon.</p>
<p><em>Mit der Menschwerdung Gottes in Jesus ändert  sich die Lage.</em> Im Römerbrief konzentriert  sich Paulus ganz auf die Schuldfrage. Die neue Freiheit wird nicht mehr  von der Gemeinschaft und der Tora gestiftet, sondern durch das <strong>vorbehaltlose  Vertrauen in </strong><strong>Jesus und seine Auferste</strong><strong>hung.</strong> Sehr viel später wird der protestantische Existenzphilosoph Sören  Kierkegaard diesen Gedanken aufnehmen. Aus der Verzweiflung über die  Sünde und der Angst heraus hilft nur der „Sprung” zu Gott.<strong> Der  Weg aus der </strong><strong>Schuld läuft allein über tiefempfundene </strong><strong>Reue.</strong> Selbst unsere Rechtsprechung mag darauf nicht verzichten, ein reuiger  Angeklagter kann mit Strafmilderung rechnen. Wie viel mehr gilt das für  das letzte Gericht! Die Protestanten bekennen ihre Schuld kollektiv, vor  der ganzen Gemeinde<strong>. Für Katholiken bietet sich der Beichtstuhl  als </strong><strong>Ort göttlicher Vergebung an.</strong> Die Stille,  das Holzgitter, das Murmeln des Priesters, der nach einigem Nachfragen <em>-  Präzision ist wichtig -</em> sein <strong>„Ego te absolvo”</strong> spricht. „Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen”,  sagte Jesus seinen Jüngern. Das alles in der Intimität der Ohrenbeichte,  als persönliches Geheimnis, fernab vom Geständnistrubel bei Facebook.”   -</p>
<p><em>Jesus selbst wurde in  Versuchung geführt. Was können wir daraus lernen? </em>-Auszug  aus einer Ansprache von Benedikt XVI. beim Angelus am 21.02.2010:</p>
<p>Der heilige Evangelist Lukas berichtet, dass Jesus, nachdem er von  Johannes die Taufe empfangen hatte, „erfüllt vom Heiligen Geist, die  Jordangegend verließ. Darauf führte ihn der Geist vierzig Tage lang in  der Wüste umher, und dabei wurde Jesus vom Teufel in Versuchung geführt“  (vgl. Lk 4,1–2).</p>
<p>Hier wird ganz offensichtlich auf der Tatsache bestanden, dass die  Versuchungen kein zufälliges Ereignis waren, sondern eine <strong>Folge  der Entscheidung Jesu, dem Auftrag zu folgen, den der Vater ihm  anvertraut hatte, bis zum äußersten als der geliebte Sohn zu leben, der  vollkommen auf Ihn vertraut.</strong></p>
<p>Christus ist in die Welt gekommen, um uns von der Sünde und von dem  zweifelhaften Reiz zu befreien, unser Leben unabhängig von Gott zu  entwerfen. Er hat das nicht mit hochtönenden Erklärungen getan, sondern  indem er persönlich gegen den Versucher kämpfte, bis hin zum Kreuz.  Dieses Beispiel gilt für alle: Die  Welt wird besser, indem man bei sich selbst anfängt, indem man mit der  Gnade des Herrn das ändert, was im eigenen Leben nicht gut ist.</p>
<p>Von den drei Versuchungen, denen Jesus durch den Satan ausgesetzt  wird, ist die erste auf den Hunger zurückzuführen, also auf das  materielle Bedürfnis: „Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem  Stein, zu Brot zu werden“. Doch Jesus antwortet mit der Heiligen  Schrift: „Der Mensch lebt nicht nur von Brot“ (Lk 4,3–4; vgl. Dt 8,3).  Dann zeigt der Teufel Jesus alle Reiche der Erde und sagt: Das wird  alles dir gehören, wen du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.</p>
<p>Es handelt sich um den Trug der Macht, und Jesus entlarvt diesen  Versuch und weist ihn zurück: „Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du  dich niederwerfen und ihm allein dienen“ (vgl. Lk 4,5–8; Dt 6,13).</p>
<p>Nicht Verehrung der Macht, sondern nur Verehrung Gottes, der Wahrheit  und der Liebe. Schließlich schlägt der Versucher Jesus vor, ein  aufsehenerregendes Wunder zu wirken: sich oben vom Tempel hinabstürzen  und sich von den Engeln retten zu lassen, so dass alle an Ihn geglaubt  hätten.</p>
<p>Doch Jesus antwortet ihm, <strong>dass Gott niemals auf die Probe  gestellt wird</strong> (vgl. Dt 6,16). Wir können kein „Experiment  machen“, auf das Gott reagieren und sich als Gott zeigen soll: <strong>Wir  müssen an Ihn glauben!</strong></p>
<p>Wir dürfen Gott nicht zum „Material unseres Experiments“ machen!  Immer mit dem Bezug auf die Heilige Schrift stellt Jesus den  menschlichen Kriterien <strong>das einzig wahre Kriterium voran: den  Gehorsam, die Übereinstimmung mit dem Willen Gottes, der das Fundament  unseres Seins ist.</strong> Auch das ist eine grundlegende Lehre für  uns: <em>Wenn wir das Wort Gottes in unseren Gedanken und in unserem  Herzen tragen, wenn es in unser Leben eintritt, wenn wir auf Gott  vertrauen, dann können wir jede Art von Irreführung durch den Versucher  zurückweisen. </em>Des Weiteren geht aus der ganzen Erzählung klar das  Bild Christi als des neuen Adam hervor, demütiger Sohn Gottes und  gehorsam gegenüber dem Vater, im Unterschied zu Adam und Eva, die im  Garten Eden der Verführung durch den Geist des Bösen nachgegeben hatten,  unsterblich zu sein, ohne Gott.</p>
<p>Die Fastenzeit ist wie ein langer „Rückzug“, währenddessen man in  sich selbst einkehrt und die Stimme Gottes hört, um die Versuchungen des  Teufels zu besiegen und die Wahrheit unseres Daseins zu finden. <strong>Eine  Zeit, so können wir sagen, des geistlichen „Kampfes“, der gemeinsam mit  Jesus gelebt werden muss, nicht stolz und anmaßend, sondern indem man  die Waffen des Glaubens benutzt, also das Gebet, das Hören auf das Wort  Gottes und die Buße.</strong> Auf diese Weise wird es uns gelingen  können, wahrhaft Ostern zu feiern, bereit, unser Taufversprechen zu  erneuern. – <em>HJE</em></p>
</div>
<g:plusone size="tall" annotation="inline"></g:plusone><p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freude-am-glauben.org%2F2010%2F03%2F20%2Fmit-jesus-wird-es-gelingen%2F&amp;title=Mit%20Jesus%20wird%20es%20gelingen" id="wpa2a_2">Empfehlen/Bookmark</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neu anfangen &#8211; Das Geschenk der Beichte</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 19:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sakramente]]></category>
		<category><![CDATA[Beichte]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Lossprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Priester]]></category>
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		<category><![CDATA[Sünde]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Familie und ich wohnten einmal in einem Haus ohne angrenzenden Schuppen, wo wir Unnötiges hätten auslagern können. So mussten wir mit dem Keller vorlieb nehmen. Die gelben Müllsäcke zum Sammeln der Verpackungen konnten wir ebenfalls nur unten im Haus &#8230; <a href="http://www.freude-am-glauben.org/2010/02/08/neu-anfangen-das-geschenk-der-beichte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="printfriendly alignright"><a href="http://www.freude-am-glauben.org/2010/02/08/neu-anfangen-das-geschenk-der-beichte/?pfstyle=wp" rel="nofollow" ><img src="//cdn.printfriendly.com/pf-button-both.gif" alt="Print Friendly" /></a></div><p><em>Meine Familie und ich</em> wohnten einmal in einem Haus ohne angrenzenden Schuppen, wo wir Unnötiges hätten auslagern können. So mussten wir mit dem Keller vorlieb nehmen. Die gelben Müllsäcke zum Sammeln der Verpackungen konnten wir ebenfalls nur unten im Haus unterbringen. Leider brachte dies nach kurzer Zeit entsprechende unangenehme Gerüche mit sich, die nach oben hin ausdünsteten. Welch eine Erleichterung, wenn wir zum Abholzeitpunkt diese Stinkbeutel loswerden konnten!</p>
<p>Auf den ersten Blick scheint dieses Beispiel aus der Alltagswirklichkeit nichts mit ´Beichte´ tun zu haben. <em>Aber dieses Befreitwerden von einer unangenehmen Last</em> hat sehr viel mit dem Sakrament der Versöhnung &#8211; wie Beichte auch genannt wird &#8211; zu tun. In der Beichte begegne ich einem Priester, vor dem ich meine Sünden bekenne, aber ich spreche sie eigentlich vor Gott aus, denn der Priester ist nur die rechte Hand Gottes, die für ihn von den Sünden losspricht. Wage ich nochmals den Vergleich mit den Stinkbeuteln, dann kann man diese gut mit Sünden vergleichen. Jede Sünde ist eine Trennung vom Guten, eine Abspaltung von Gott, mehr oder weniger groß. Wird die Sünde, das Schlechte im Menschen nicht beseitigt, dann dünstet sie aus in die gesunden Teile des Menschen. Sie mindert die Freude, sie hält vom Guten ab und zieht weitere Sünden nach sich.</p>
<p>Ein Mensch, der seine Sünden behält, kann nicht wirklich von Herzen froh sein! <span style="color: #0000ff;">Wie gut also, dass Gott uns in Jesus Christus seine Vergebung und Befreiung in der Beichte anbietet. </span>Jede sündige Altlast können wir in die  Beichte bringen, dass Gott sie wegnehme und uns davon befreie. Dies schafft Raum für einen echten Neuanfang, für neue Freude.</p>
<p>Zugegeben: Es kann Überwindung kosten, seine Sünden zu bekennen. Aber Jesus erzählte einmal die Geschichte vom barmherzigen Vater,<a href="http://www.freude-am-glauben.org/wp-content/uploads/2010/02/Barmherziger-Vater.jpg"><img class="size-full wp-image-418 alignright" title="Barmherziger Vater" src="http://www.freude-am-glauben.org/wp-content/uploads/2010/02/Barmherziger-Vater.jpg" alt="Barmherziger Vater" width="119" height="125" /></a> der seinen Sohn mit Freude wieder aufnahm, obwohl der sogar seinen Erbteil verjubelt hatte. Gott ist es, der sich am meisten freut, wenn ein Sünder umkehrt und neu anfangen will.</p>
<p>Beichten ist ganz einfach. Zuerst wendet man sich im Gebet an Gott: Hilf mir bitte bei der Vorbereitung! Danach folgt die Besinnung: Ich betrachte mein Leben vor Gott. Welche Sünden habe ich getan? Wie lebe ich? Wo habe ich Gutes und Liebe unterlassen? Aus der Besinnung ergibt sich anschließend die Reue: Ich bedauere meine Sünden. Mir tut es leid, was ich Böses getan habe, weil Jesus für mich so viel gelitten hat. Er hat aus Liebe zu uns, wegen unserer Erlösung so viel erduldet.</p>
<p>Auf  diese Vorbereitung folgt die eigentliche Beichte: Man geht zum Priester und bekennt seine Sünden. Der Priester gibt oft einige Ratschläge und gibt eine Buße auf als Zeichen der Besserung, in der Regel ein Gebet. Nun kommt der Höhepunkt der Beichte: Der Priester spricht den Beichtenden los von seinen Sünden: &#8220;Ich spreche dich los von deinen Sünden &#8230;.&#8221;. In diesem Moment darf der Beichtende an die große Liebe Gottes denken, der ihn &#8211; wie der Vater den Sohn in oben genannter Geschichte &#8211; &#8220;an sein Herz drückt&#8221;. Jetzt ist man von allen Sünden befreit! Nun kann man mit Gottes Hilfe neu anfangen und wird  neuen Schwung in seinem Leben entwickeln!</p>
<p>Gerade die jetzt kommende Fastenzeit ist eine wunderbare Gelegenheit, einen Neuanfang mittels einer Beichte zu wagen! - <em>Martin Lienhart</em></p>
<g:plusone size="tall" annotation="inline"></g:plusone><p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freude-am-glauben.org%2F2010%2F02%2F08%2Fneu-anfangen-das-geschenk-der-beichte%2F&amp;title=Neu%20anfangen%20%26%238211%3B%20Das%20Geschenk%20der%20Beichte" id="wpa2a_4">Empfehlen/Bookmark</a></p>]]></content:encoded>
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